Spas vor 2000 Jahren: Die Badekultur der alten Römer

Heute haben wir Menschen allen erdenklichen Komfort durch fließendes Wasser und elektrischen Strom. Diese nutzt man natürlich auch in der Bäderkultur der heutigen Tage: Nichts ist mehr mit Waschzuber, Katzenwäsche mit einer Wasch-Schüssel oder anderen Provisorien. Ein toller Whirlpool hat diverse unterschiedliche Düsensysteme und kann so für höchste Entspannung mit medizinisch relevanten Besserungserscheinungen sorgen. In so einem Jacuzzi kann das Wasser beheizt werden; Wasserzusätze sorgen für Wohlbefinden und Hygiene. Dieser Ausbund an Indoor Wellness ist – notfalls mit Krediten – für jeden realisierbar. Dazu kommt ein erhebliches Plus an Design und Ästhetik: Eine Duschkabine ist nicht mehr nur praktisch, sondern sieht von entsprechenden Herstellern auch sehr toll aus und wird zum Blickfang im Badezimmer oder neben den Spas im Garten.

Wellness in glorreichen Zeiten

Ein Volk, das zum ersten Mal so etwas wie Badekultur entwickelte, waren die alten Römer. Sie verstanden es sogar, eine Wasserversorgung – und Entsorgung – über das bekannte Aquaedukt zu erbauen. Natürlich war es ein Unterschied, wer sich hier zu einem Bad berufen fühlte: Der Sklave war froh, sich waschen zu können, während es in den reichen Häusern vor Luxus nur so strahlte – und das Baden einer gesellschaftlich angesehenen Domina – dem Synonym für die Herrin, die erste Frau im Hause  – durchaus eine von Wellness und schönen Dingen begleitete Prozedur war. Man hatte Sklaven, die eilig um heißes Wasser eilten, dieses gekonnt in einen Zuber, eventuell sogar aus wertvollem Silber, perlen ließen. Die Badende aß Weintrauben, erfreute sich an Gesängen, erfrischt vom zarten Hauch sanft geschwungener Palmwedel und ließ sich in vielfältiger Weise unterhalten. Eine Schilderung, wie groß der Luxus in der „villa romanum“ war, ist auf http://imperiumromanum.com aufgeführt. In den römischen Städten gab es aber auch Saunen und Badehäuser, die Thermen. Hier wurde Politisches besprochen, wurde gestritten und intrigiert; Entscheidungen über Aufstieg oder Niedergang bekannter Männer wurden hier getroffen. Dabei ließ man sich vom Wasser oder Sklaven massieren; nicht selten waren die Thermen auch Orte der Leidenschaft. Während der Herrschaft der Römer über ein riesiges Gebiet entdeckte man auch, dass es außerhalb der Stadt Rom schöne Landschaften gab. Die Wellness Reise wurde erfunden. Wer etwas auf sich hielt, reiste mit viel Aufwand und einigen Sklaven als Diener zur Schwarzmeerküste, die heute noch ein bekanntes Erholungs- und Bädergebiet ist, um sich dort beim Bade zu erholen. Es gibt europaweit und auch außerhalb viele Spuren der römischen Bäderkultur, die von einer mindestens ebenso großen Dekadenz begleitet war, wie das Essen, das Repräsentieren und das Leben zur damaligen Zeit im Allgemeinen. Vom wohligen Nass umschlungen diskutierte man unter Männern über den letzten Arena-Tag, an dem wieder spektakuläre Gladiatoren ihr Leben verloren, um die Menschen zu unterhalten. Man verlustierte sich an Köstlichkeiten aus der Küche und ließ es sich – zu Hause und auf Reisen – gut gehen, wann immer dies möglich war. Marmor, Gold und anderer Reichtum gehörten zur normalen Ausstattung einer römischen Bäderanlage.

Auch heute baden, wie Kleopatra

Kleopatra – der römischen Geschichte eng verbunden – ist heute noch der Inbegriff des Badens. Es gibt Jacuzzi Modelle, die den Namen dieser ägyptischen Herrscherin tragen, aber auch Badezusätze, Badezimmermöbel und andere Dinge. Wer den Namen Kleopatra hört, sieht sie vor sich, wie in Filmen und auf Bildern: Schwarze Haare, eine vollkommene Figur, ein Bad mit Milch und Honig, Blüten und mehr. Dieser Badekultur wird ihre Schönheit zugeschrieben, weswegen noch heute die Werbung und auch das Denken der Damen auf die Königin abzielen. Nicht selten wird zu Hause, an einem Wellness Nachmittag oder als besondere Überraschung für die geliebte Lebenspartnerin, ein Bad eingelassen, wie es Kleopatra würdig gewesen wäre. Eine Anleitung, wie ein solches Bad am besten daheim in die Tat umgesetzt werden kann, gibt es auf www.ihr-wellness-magazin.de.

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