Grillen mit dem Gasgrill: Kult und Kultur

Romantik: Diesen Begriff verwendet man beim Essen und Sitzen am Lagerfeuer, aber manchmal auch bei einem Abend am Grill. Heute muss es nicht unbedingt Holz oder Kohle sein, das die Nahrung für das Feuer, an dem das Essen zubereitet wird, bildet. Auch mit Gasgrills von Santosgrills.de wird gegrillt; schneller, effizienter und sauberer, als mit jeder Art von Holzfeuer. Ganz gleich, mit welchem Gerät man grillt: Hier treffen sich zum einen eine uralte Esskultur, zum anderen aber auch ein gewisser Kult, der beinahe schon in einen Hype ausartet.

Das Feuer als Freund des Menschen

Bereits etwa 600.000 Jahre alt ist die Geschichte vom Feuer als Lebensbegleiter des Menschen. Man geht davon aus, dass ein Blitzschlag diese Historie im wahrsten Sinne des Wortes „entfachte“. Tiere mieden die heiße Feuerstelle – wurden mithilfe der Flammen plötzlich aber zur schmackhaften Speise. Die Geschichte des Feuers nahm ihren Lauf; in Stichpunkten aufgelistet zu sehen auf www.oppisworld.de. Was jedoch seit seiner Entdeckung beinahe unverändert erhalten blieb, war das Grillen – am Spieß, auf einem Rost, heute auch mit modernen Hilfsmitteln, wie Alufolie und mehr. Ohne Feuer oder zumindest Strom kann nichts gegart werden; der Ofen in der Küche, die verschiedensten Elektrogrills, wie ein Kontaktgrill und das Raclette, alle sind auf Elektrizität oder Brennstoffe angewiesen. Das Essen im Freien, auf der Terrasse oder im Garten, am Baggersee oder im Park gehören aber zum Grillen; nicht nur aufgrund Rauch und Ruß, die sich unweigerlich bilden, sondern auch wegen des Gefühls der Flexibilität, der Freizeit, der Gemeinschaftlichkeit. In vielen Familien ist das Anzünden des Grills jedes Mal, aber besonders beim ersten Grillen nach der unfreiwilligen Winterpause, stets ein feierlicher Moment. Die Söhne werden von den Vätern in die Kunst des Grillens eingewiesen; ein Schritt auf dem Weg zum Mannsein, aber auch das letzte Relikt der Tatsache, dass in Urzeiten die Männer für die Versorgung der Familie mit Essen verantwortlich waren.

Schon die Römer haben Grillfeste gefeiert

Ein Beweis dafür, dass das Grillen eine lange Tradition hat, sind die Berichte über die alten Römer. Heute finden sich einige Restaurants, in denen im Römer-Stil gegessen werden kann; mit originalem Brot, das aus in Steinmühlen gemahlenem Mehl hergestellt wird und mit der gleichen exzessiven Neigung zum Genuss, zur Völlerei. Die Römer waren bekannt dafür, es krachen zu lassen – zumindest die reichen und mächtigen. Sklaven brachten Wein und fächerten Luft; gebratenes Fleisch und viele leckere Dinge gab es in Hülle und Fülle. Einen kleinen Eindruck davon, wie ein Römermahl ausgesehen haben könnte, bekommt der User auf www.apx.lvr.de. Übernommen wurde in die heutige Zeit von den Römern wohl die Tatsache, dass es beim Grillen immer und von allem zu viel gibt. Ein paar Würstchen, einige Steaks, die Salate, das Brot und die Getränke: Stets wird alles so reichlich besorgt, dass mindestens drei Gäste mehr satt geworden wären; dabei sind die Anwesenden halb ohnmächtig, so voll ist ihr Magen.

Das Mittelalter: Schwenkgrill auf dem Markt

Im Mittelalter wurde auch gegrillt – die Überbleibsel von dieser Kulturepoche landen heute noch auf den Schwenkgrills auf Volksfesten und Mittelalter Märkten. So ein Schwenkgrill kann mit wenig Aufwand einfach selbst gebaut werden. Unter einem Schwenkgrill versteht man entweder einen sogenannten Dreibeingrill oder einen Grillgalgen, also eine stehende oder hängende Konstruktion. Was dazu auf jeden Fall gekauft werden muss, ist der Rost, der unbedingt aus hochwertigem und rostfreiem Material sein sollte. Eine Bauanleitung und aussagekräftige Bilder finden interessierte Heimwerker auf www.restaurieren.eu. Wer also eine Mittelalterparty zu Hause feiern möchte, kann sich seinen Kult-Grill ganz alleine und in kurzer Zeit bauen. Die Gesellschaft, die sich an diesem Grillt trifft, ist in der Regel genauso lustig, hungrig und an Gesellschaft interessiert, wie die Urahnen im Mittelalter – satt geworden ist beim Grillen noch jeder. In der Steinzeit am Lagerfeuer, bei den alten Römern von Sklaven bedient, im Mittelalter mit ersten fortschrittlichen Techniken und heute modern, technisch komfortabel und – als Kult und Kultur – immer noch absolut gesellschaftsfähig.

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